_____ WACHSOBJEKTE   _____

MADONNA 18.-19. Jh. Kloster Bisenberg, Freiburg

Gebleichtes Wachs, gegossen, echte Haare, Glasaugen. 98 x 30 cm

Zustand nach der Restaurierung
Zustand nach der Restaurierung
Zustand nach der Restaurierung
Zustand nach der Restaurierung

Erhaltungszustand - durchgeführte Massnahmen

Der Kopf der Madonna wurde bei einem Sturz vom Körper abgetrennt und zerbrach. Das Gesicht ist stark beschädigt. Die Bruchstellen sind nicht klar definiert und weisen Materialverluste auf. Der Hinterkopf war weniger beschädigt, da er vom Stoff geschützt worden ist. Dieser hat die gebrochenen Wachsteil zusammengehalten.

 

Auch nach dem Zusammenkleben der gebrochenen Teile werden die Fugen sichtbar bleiben. Wachs ist ein sehr verformbares Material, es besteht daher ein Verformungsrisiko der gebrochenen Teile, was ein Zusammenkleben erschweren kann.


Zustand vor der Restaurierung

Die Vorderseite des Kopfes wurde am schlimmsten beschädigt. Glücklicherweise sind die Glasaugen intakt geblieben. Die Bruchstücke haben sich gelblich verfärbt. Dies ist auf das Einlagern zum Schutz vor Licht während einer längeren Zeit zurückzuführen.



Zustand während des Zusammenklebend der einzelnen Teilen

Als Verstärkungsmassnahme wurde eine Polyestergewebe im Inneren des Kopfes platziert und mit einem Gemisch aus Wachs und Dammarharz zusammen befestigt. Bruchränder und Fehlstellen sind mit gebleichtem Bienenwachs gekittet worden. Der Kopf wurde einschliessend anhand eines Aluminiumstabs befestigt.

 

Die Massnahmen haben die Madonna ihr Gesicht zurückgegeben. Die zahlreichen Bruchstellen bleiben allerdings sichtbar, vor allem auf der Stirn.

PORTRÄT 19. Jh.

Basrelief aus Wachs. Mit Rahmen: 15 x 12,5 cm

avant intervention

Zustand vor der Restaurierung

Durch Schlag verursachte Bruchstellen

Zustand während der Restaurierung

die Brüche werden von einem dünnen Polyestergewebe zusammengehalten und mit mikrokristallinem Wachs geklebt.



Zustand nach der Restaurierung

Das Basrelief ist unter Glas wieder eingerahmt worden.

Das restaurierte Porträt mit seinem originalen Blattvergoldeten Rahmen.


LEBENSGROSSE HAND 19. JH. Kloster Bisenberg, Freiburg

Gebleichtes Wachs, gegossen, Stoffband. 22 x 9 x 6 cm

Zustand vor der Restaurierung


Drei Finger sind während eines unsachgemässen Transportes abgebrochen.


Zustand während der Restaurierung


Einbringen von Aluminiumstäbe als Verstärkung


Zustand nach der Restaurierung


Die Finger wurden wieder zusammengefügt und die Klebfugen mit gebleichtem Wachs ausgefüllt.